
Super Aguri ist nur das jüngste Beispiel eines kleinen Rennstalls, dem die Formel 1 finanziell über den Kopf gewachsen ist. Über die Jahre haben sich viele Teams im Grand-Prix-Sport engagiert und haben die Formel-1-Bühne zum Teil recht zügig wieder verlassen. Klingende Namen wie Lotus, Brabham oder March finden sich schon lange nicht mehr in den Teamlisten - wird die Formel 1 immer mehr zur Spielwiese der Hersteller?
"Die erste Frage, die man sich stellen muss, lautet: Ist die Formel 1 der richtige Platz für ein unterfinanziertes Privatteam?", stellte Honda-Geschäftsführer gegenüber 'autosport.com' in den Raum. "In diesem Sport gibt es viele Geschichten von Teams, die am Existenzrand operiert haben und letztendlich aufgeben mussten. Das wird wohl immer so sein, wie ich meine."
"Privatteams kommen für gewöhnlich auf der Basis in die Formel 1, dass sie die erste Saison überstehen. Aber sie können dabei einfach nicht genug Einnahmen aufweisen um im zweiten oder dritten Jahr weiterzumachen und dabeizubleiben. Wenn du dir das nicht leisten kannst, dann solltest du nicht hier sein."
"Die wirklich wichtige Mission für die Formel 1 ist es, Volkswagen, Audi oder andere große Automobilhersteller anzulocken und nicht zu versuchen, mehr Privatiers in den Sport zu bringen. Die könnten dann am Ende ebenso dastehen wie Arrows oder Prost."
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