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Streit um Kundenautos angeblich beendet

Streit um Kundenautos angeblich beendet

02 Juli 2008

Monate-, ja fast jahrelang hat der Streit um den Einsatz von Kundenautos in der Formel 1 die drei Teams Toro Rosso, Super Aguri und Force India beschäftigt. Super Aguri schied durch den Bankrott selbst aus dem Streit aus - und Toro Rosso und Force India scheinen sich wenige Wochen nach einer persönlichen Verhandlungsrunde in Salzburg nun endgültig geeinigt zu haben.

Die Fachpublikation 'auto motor und sport' berichtet von einem Vergleich zwischen den beiden Teams. Demnach soll Toro Rosso 4,5 Millionen Euro "als Entschädigung für entgangene Punkte" an die Truppe von Vijay Mallya überweisen. In Zukunft gestaltet sich die Preisgelddiskussion, um die es Force India bei der Sache gegangen ist, ohnehin weniger heikel, da nur noch zehn Teams am Start sind und somit alle automatisch in den Genuss des großen Einnahmentopfes kommen, der nur an die Top 10 verschüttet wird.

Laut 'auto motor und sport' wollte Force India eigentlich den doppelten Betrag aushandeln oder doch wie angekündigt wieder vor Gericht ziehen, aber schlussendlich dürfte Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone der Geduldsfaden geplatzt sein - er soll ein Machtwort gesprochen haben.

Künftig werden Kundenautos, wie sie Toro Rosso derzeit von Red Bull einsetzt, verboten sein. Dietrich Mateschitz möchte daher seinen Anteil an Toro Rosso verkaufen.


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