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Toyota trotz eines starken Rennens zurückgefallen

Toyota trotz eines starken Rennens zurückgefallen

28 September 2008

Die Ausgangslage vor dem Rennen war bei Renault so schlecht nicht. Man stand weit vor Renault, mit denen man in der Herstellerwertung um Rang vier kämpft. Auch das Rennen begann gut. Jarno Trulli hielt zunächst mit schwerem Auto alle nachfolgenden Fahrer auf, übernahm nach der Safety-Car-Phase gar kurz die Führung, schied dann aber auf Rang sechs liegend aus. Timo Glock fuhr ein starkes Rennen zu Rang vier, doch da Fernando Alonso im Renault gewann, liegt man nun fünf Zähler hinter Renault.

"Ich bin zufrieden mit mir", so Glock. "Ich machte keine Fehler, der vierte Rang ist gut. Aber es war hart da draußen bei diesen Bedingungen. Mit den vielen Bodenwellen war das Auto nicht einfach zu fahren. Ich bin sicher, dass ich die Folgen davon morgen spüren werde. Ich habe mir zu Jahresbeginn das Saisonziel gesetzt, 20 Punkte zu holen. Es ist schön, das drei Rennen vor Schluss schon geschafft zu haben. Aber ich kämpfe weiter, um dem Team Rang vier in der Herstellerwertung zu sichern. Wir hatten da heute etwas Pech, aber Gratulation an Fernando, er hat das toll gemacht. Aber in Fuji wollen wir wieder aufholen."

Niedergeschlagen war dagegen Trulli, der sich mit seinem schweren Auto wacker durchkämpfte, von der Safety-Car-Phase profitierte und auf dem Weg zu einem Punkteergebnis war - bis die Hydraulik streikte. "Das Rennen lief eigentlich ganz gut, ich war auf einem Stopp unterwegs und hatte einen guten Start", so der Italiener. "Nach der Safety-Car-Phase war ich einer der Schnellsten auf dem Kurs und ich führte sogar für einige Runden."

"Aber letztlich endete ein Wochenende, das schlecht begann, noch schlechter", fuhr er fort. "Ich hatte ein Hydraulikproblem, sonst wäre ich Fünfter geworden. Das wären gute Punkte gewesen, gerade an einem so harten Wochenende für mich. Ich bin erschöpft, wohl auch, weil ich so enttäuscht bin. Ich habe hart gekämpft, aber wenn das Pech zuschlägt, kann man nichts tun. Ich glaube, nun steht mir etwas Glück zu."

"Wenn man unsere Leistung in den Trainings und im Qualifying berücksichtigt, als das Auto gar nicht auf die Bodenwellen passte, dann hat das Team gut gearbeitet", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Unsere Strategie erwies sich als gut, auch wegen der Safety-Car-Phasen. Bis zu Jarnos Problem sah alles gut aus. Aber das hat uns viele Punkte gekostet."

"Beide Fahrer waren stark unterwegs", fuhr er fort. "Wir sind mit dem vierten Rang zufrieden, doch wir hätten beide Autos in die Top-6 bekommen können. Wir müssen das Hydraulikproblem bei Jarno analysieren. Aber wir werden uns selbst antreiben, damit wir in Fuji ein gutes Ergebnis einfahren können."


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